CBP

Partiarisches Darlehen

 

Ein partiarisches Darlehen ist dadurch gekennzeichnet, dass der Darlehensgeber am Umsatz oder Gewinn, der auf das Darlehen ausgerichteten Unternehmung , beteiligt wird. Es kann auch zusätzlich auch eine Verzinsung enthalten, sofern diese nicht Grundlage des Darlehens ist.

 

Merkmale eines partiarischen Darlehens

  • Umsatz- bzw. Gewinnbeteiligung
  • keine Beteiligung an Verlusten der Unternehmung
  • kein Mitspracherecht des Darlehensgebers und somit auch keine relevante Außenwahrnehmung
  • für der Darlehensnehmer stellt es eine Verbindlichkeit dar und wird daher als Fremdkapital in der Bilanz geführt

 

Relevanz des partiarischen Darlehens beim Crowdinvesing

Obwohl mit dem neuen Kleinanlegerschutzgesetz das partiarische Darlehen unter das Vermögensanlagegesetz fällt und damit bei einem Projektvolumen bis zu 2,5 Mio. Euro von der Prospektpflicht befreit ist, wurde es bisher nur vereinzelt angewendet. Für Projektinitiatoren bürgt das Nachrangdarlehen bei ähnlicher Funktionsweise mehr Vorteile.

 

Abgrenzung zum Nachrangdarlehen

Emittenten Perspektive

Das Nachrangdarlehen hat für Emittenten den Vorteil, dass sie darüber sogenanntes Mezzanine-Kapital aufnehmen können. Dies wird in ihrer Bilanz nicht als Fremd- sondern als Eigenkapital verbucht. Dadurch können sie ihre Fremdkapitalquote aufbessern und bessere Konditionen für Fremdkapital bei einer Bank erhalten.

Anleger Perspektive

Der Anleger erhält beim Nachrangdarlehen eine fixe Verzinsung über einen festgelegten Zeitraum. Im Falle einer Insolvenz tritt der Anspruch des Darlehensgebers nach den Fremdkapitalgebern.

Weitere Informationen zum Nachrangdarlehen finden Sie hier.

 

SINGLE